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Im Tal der Mühlen

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Pumphut in der Hummelmühle

Oberhalb Lockwitz bei Dresden, anmutig ins Tal gebettet, liegt am Kreischaer Wasser die alte Hummelmühle. Auf dem Dache des früheren Wohngebäudes befand sich eine aus Blech gefertigte Trommel von der Gestalt eines Mühlsteines. Von hier erzählt die Sage folgendes:

Ein neu zugewanderter Mühlknappe namens Pumphut sollte, wie alle in Arbeit tretenden Burschen, den Mühlstein schärfen. In der Stube war es ihm jedoch zu dunkel, und mit der eisernen Stange, derer man sich bei jener Beschäftigung bediente, fuhr er durch das Loch des Mühlsteins und trug ihn so auf den First des Daches, um hier seine Arbeit fortzusetzen.

 

Was ist ein Pumphut

Der Pumphut, nach der eigentümlichen Form seines Hutes genannt, war ein Mühlknappe, der dem Wasser nach von Mühle zu Mühle ging. Wo es ihm gefiel, da blieb er, und für ein Glas Branntwein und ein Stück Brot machte er zur Ergötzung der Müllerleute und ihrer Nachbarn viel Schwänke und spaßige Dinge. Veranlassung für diese Sage war, das auf dem Dache des früheren Wohngebäudes sich eine aus Blech gefertigte Trommel von Gestalt eines Mühlsteines befand.

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(Ein Mühlenbuch; Von Mühlen und Müllern im Arbeitsgebiet des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz, v. Dr. Alfred Meiche 1927)

(Sagenbuch des Königreich Sachsen v. Dr. Alfred Meiche Leipzig 1903)

 

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Letzte Aktualisierung: 08.06.2017 I Impressum