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Im Tal der Mühlen

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Das Mühlenportal für das Lockwitztal

 

 

Das Lockwitztal beginnt in Niederfrauendorf folgt weiter nach Reinhardtsgrimma, Lungkwitz, Kreischa und endet mit dem Eintritt in die Elbtalweitung bei Dresden- Lockwitz. Es gliedert sich in drei Teile. Dass obere Tal zwischen Hirschbachmühle und Teufelsmühle gelegen, ist hier etwa 20 bis 40 Meter breit. Die umliegenden Hänge erheben sich bis zu 120 Meter.

Von Lungkwitz an beginnt das Kreischaer Becken. Hier beträgt die Talbreite immer noch 20 bis 40 Meter. Im weiteren Verlauf nach Kreischa weitet sich das Tal auf eine Breite von etwa 250 bis 300 Metern. Das Becken wird von sanft ansteigenden Hängen umsäumt. Diese steigen bis auf etwa 80 Meter Höhe an.

Weiter dem Lockwitzbach flussabwärts in Richtung Lockwitz folgend, treten die Hänge wieder näher an den Bach heran. Die Talbreite beim ehemaligen Steinbruch, dem Blauberg unterhalb Gombsens, beträgt hier wieder 20 bis 40 Meter, wobei die Hänge verschiedene Steigungen aufweisen. Am Hummelstein steigen sie sehr steil an. Wobei die Hummelwiesen gegenüber der Hummelmühle sanft bis 80 Meter hoch aufsteigen. Damit eignen sich die Wiesen gegenüber der Hummelmühle im Sommer hervorragend für Anfänger zum Paragleiden. Zu erreichen ist der Hang direkt mit dem Auto.    Lockwitztalbrücke der A17

Folgen wir dem Bach im engen geschlungenen Tal weiter, passieren wir die ehemalige Rügersche Schokoladenfabrik. Weiter Bach abwärts passieren wir die ehemalige  Makkaronifabrik, bevor wir am Ausgang des Lockwitztales das Gelände der ehemaligen Kelterei Lockwitzgrund erreichen. Hier beginnt sich uns die Weite des Elbtales zu erschliessen.

Im gesamten Verlauf des Lockwitztales wechseln sich an den umliegenden Hängen Mischwälder mit Obstplantagen und Wiesen ab.

Das Quellgebiet des Lockwitzbaches, der dem Tal seinen Namen gibt, liegt bei Oberfrauendorf auf etwa 555 Meter Höhe. Dieses Gebiet finden wir im Osterzgebirge zwischen dem Luchberg (576m), dem Kohlberg (595m) sowie dem Hochwald (698m). Der Lockwitzbach fliesst zur Elbe hin und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 470 Meter. Er liegt zwischen dem Einzugsgebiet von Weißeritz und  Müglitz. Dabei umfasst das Einzugsgebiet des Lockwitzbaches etwa 83 Quadratkilometer. Jahreszeitlich schwankt der Pegel sehr stark. In der Geschichte gab es viele Hochwasser die das Tal verwüsteten. Daher wird für den Hochwasserschutz 1969 oberhalb von Reinhardtsgrimma ein Rückhaltebecken als Erddamm aufgeschüttet. Er half aber nur bedingt, als infolge eines sommerlichen Starkregens im August 2002 letztmalig das gesamte Tal unter Wasser stand. Um besser die Strömungsverhältnisse einschätzen zu können, wird heute der Pegel in der Gemeinde Kreischa gemessen.

Auf seinem 30 km langen Weg von Oberfrauendorf bis zur Mündung in die Elbe bei Dresden– Laubegast trieb der Lockwitzbach einst eine Vielzahl von  Wassermühlen an.

Das Anliegen dieser Homepage ist es, an diese 29 Mühlen im Einzugsgebiet des Lockwitzbaches zu erinnern.